Für Desktoprechner
Debian
Stabile Distribution mit einer großen Softwareauswahl; unterstützt mehr Prozessor-Architekturen (insgesamt zwölf) als jede andere binäre Linux-Distribution
Fedora
Sehr innovative Distribution, dadurch teilweise etwas instabil; verwendet nur Inhalte mit vollständig freien Lizenzen, weshalb es keine Programme mit MP3-Unterstützung enthält (kann aber nachinstalliert werden); auch als installierbare Live-CD erhältlich
Mandriva
Kommerzielle, aber kostenlose Distribution (auch kostenpflichtige Versionen vorhanden); anfängerfreundlich; installierbare Live-CD
Mint
Eine Distribution für Heimrechner, die standardmäßig alle gängigen proprietären Multimedia-Codecs und Wireless-Treiber enthält; auch als Universal Edition erhältlich, die nur freie Software verwendet; installierbare Live-CD; basiert auf Ubuntu (verwendet dessen Repositories)
OpenSUSE
Nach Ubuntu die zweitpopulärste Distribution, die weiterentwickelt wird; unter anderem als installierbare Live-CD erhältlich; kann komplett über das Werkzeug YaST administriert werden
PCLinuxOS (PCLOS)
Unterstützung von populären aber proprietären Grafik-Treibern und Multimedia-Plugins; keine automatische Unterstützung anderer Sprachen als Englisch; installierbare Live-CD; basiert auf Mandriva
Red Hat Enterprise
Kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Red Hat; basiert auf Fedora
SUSE Linux Enterprise Desktop
Kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Novell; basiert auf openSUSE
Ubuntu
Momentan die populärste Linux-Distribution für Heimrechner; erhältlich als Ubuntu mit GNOME als Standard-Arbeitsumgebung, Kubuntu mit KDE und Xubuntu mit Xfce (identische Repositories); unter anderem als installierbare Live-CD erhältlich; basiert auf Debian unstable/sid
Für Server
ClarkConnect
Eine kommerzielle, kostenpflichtige Distribution mit dem Ziel, Standard-PCs in einen Server bzw. Gateway umzuwandeln; die Commnunity Edition kann gratis heruntergeladen werden, jedoch steht kein Support zur Verfügung; basiert auf Red Hat Enterprise Linux
Debian
Stabile Distribution mit einer großen Softwareauswahl; unterstützt mehr Prozessor-Architekturen (insgesamt zwölf) als jede andere binäre Linux-Distribution
Eisfair
Eine eigenständig entwickelte Server-Distribution; die Installation wie auch der Betrieb von eisfair setzen grundsätzlich keine Linux-Kenntnisse voraus und sind mit einfachen und einheitlichen Mitteln möglich
EnGarde Secure
Eine eigenständig entwickelte Server-Distribution der Guardian Digital, Inc; gilt als besonders sicher
Fedora
Wird trotz den relativ kurzen Veröffentlichungszyklen und der nicht so großen Stabilität gerne in Rechenzentren eingesetzt, so auch auf den Servern der Wikipedia
Red Hat Enterprise
Kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Red Hat; ist auf Webhost-Servern die am weitesten verbreitete Linux-Distribution; basiert auf Fedora
SUSE Linux Enterprise Server
Kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Novell; basiert auf openSUSE
Ubuntu Server Edition
Eine Abspaltung von Ubuntu, basiert auf Debian
SME Server
Eine Server-Linux-Distribution, die – teilweise durch Zusätze (sogenannte Contribs) von Drittanbietern – sehr viele Serveraufgaben abwickeln kann; basiert auf CentOS
