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Americas Army 2.4.0 unter Suse Linux 9.1

Das Forum zum AA Gameserver.


Americas Army 2.4.0 unter Suse Linux 9.1

Beitragvon Devisionbell am 16. Aug 2005 17:06

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob es irgendeine Möglichkeit gibt einen AA Server mit Ver. 2.4.0 unter Linux laufen zu lassen?:lol:
Habe nämlich nur einen Linux Root und möchte mir nicht extra noch einen Windows Root :roll: holen.


Danke


Devisionbell :roll:
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Beitragvon AlexK2307 am 16. Aug 2005 18:07

Wenn ich mich nicht irre, dann gibt es noch keine Version 2.4.0 für Linux.

Aus der AA-Hompage:

Q: Will there be a LINUX server available?
A: We have already begun work on this upgrade and expect to release a LINUX server soon.
(Last Updated: 2003-08-14)

Scheint vor Aktualität gerade mal so zu strotzen. ;)
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Beitragvon Blade_:2002 am 20. Sep 2005 15:26

Es gibt tatsächlich keine AAO 2.4.0 Version für Linux, aber Linux ist ja kein dummes OS.
Es gibt für Linux den Windoof Emulator Wine, mit dem kannst du den Server von der Windoof Version benutzen. Ich habe das gerade erst selber hinter mir allerdings für RedHat 9 dürfte aber kaum ein unterschied sein. Ich kann ja mal anfangen dafür ein kleines und verständliches Tut zuschreiben, kann aber nen Stündchen dauern.
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Tutorial um den American's Army 2.4.0 Server auf einem Linux

Beitragvon Blade_:2002 am 20. Sep 2005 16:43

Tutorial um den American's Army 2.4.0 Server auf einem Linux Server zu installieren (auf RedHat9 getestet)

Ich übernehme keine Garantie dafür das etwas hinterher nicht mehr läuft, ich habe es so bei meinem Server gemacht und er
läuft ohne Probleme.

Als erstes braucht man eine Installierte AAO 2.4.0 Version auf einem Windows PC, denn die meisten Daten braucht man später
für den Server.
Des weiteren benötigt man Wine, für seine spezielle Destruktion, und (wie bei mir) ein oder zwei Updates für das
Betriebssystem.

Da RedHat das RPM Format für die meisten Installationen bevorzugt habe ich mir die Datei wine-20050524-1rh9winehq.i386.rpm
von der Wine HP gezogen http://www.winehq.org. (speziell für RedHat 9 i386, sollte man von seinem OS wissen) Unter Downloads findet
man die gängigsten Destruktionen.
Als Update benötigter ich zusätzlich die Pakete glibc-2.3.2-27.9.7.i386.rpm und glibc-common-2.3.2-27.9.7.i386.rpm welches
ich von http://www.rpmseek.com geladen habe.

Alle Drei auf dem Server angekommen, erstmal die Updates (libc-2.3.2-27.9.7.i386.rpm glibc-common-2.3.2-27.9.7.i386.rpm) mit
dem Befehlen:
rpm -U --force --nodeps glibc-2.3.2-27.9.7.i386.rpm
rpm -U --force --nodeps glibc-common-2.3.2-27.9.7.i386.rpm
beiden Updates wollte bei mir nicht also mußte ich sie mit den Befehlen --force und --nodeps dazu zwingen,
(die beiden erstmal ohne probieren, wenn bereits Installierte Versionen exestieren und er sie nicht will,
geht es nicht anders als zwingen)

als Root installieren.

Nach dem die beiden Updates drauf sind kann wine installiert werden, der Befehl:
rpm -U wine-20050524-1rh9winehq.i386.rpm

und schon ist wine sauber drauf. (Fehlermeldungen hatte ich keine deswegen kann ich dazu nichts sagen)

So jetzt zu AAO. Damit der Server auf Linux läuft benötigen wir einen Teile der Instalierten Dateien einer Windows AAO2.4.0
Version. Ich habe einfach auf dem Windows Rechner so lange Dateien gelöscht bis der Server nicht mehr lief, bei mir kammen
Daten von ca 700MB zusammen (bin mir nicht sicher kann auch größer sein).
Übrig geblieben sind die Ordner:
Animations
Maps
Server Manager (hatte ich einfach mal dabei gelassen weil er recht Hilfreich ist, ist aber nur dabei wenn er extra
Installiert wurde AASM)
Sounds
StaticMeshes
System
Textures

Möglicherweise können aus den Ordnern noch Dateien gelöscht werden bin mir aber nicht sicher, ich habe sie drin gelassen.

da man bekanntlich auf einem linux System nichts als Root laufen lassen soll, erst mal den User aao erstellen, dieser dient
uns später den Server laufen zu lassen:
useradd aao

Jetzt gehen wir in den Ordner /home/aao und wechseln den User:
cd /home/aao

su aao

Damit jetzt ein Verzeichnisbaum für Windows erstellt wird tippen wir folgen den Befehl ein:
wine --help

Damit entsteht der Verzeichnisbaum wie folgt:
/home/aao/.wine/dosdevices/c:/

Damit wir jetzt die Daten vom Windows Rechner hier her bekommen geben wir den Ordner c: einfach über Samba frei (erklären tu
ich das jetzt hier nicht den so was sollte man schon wissen, falls doch kann ich das aber gerne auch noch machen).
in den Ordner c: kopieren wir die Ordner vom Windows Rechner.
damit wir den Server als aao und nicht als root laufen lassen können, ändern wir den User und die Gruppe für die gesamten
unter Ordner (als root im Ordner c: ausgeführt):
chown -R aao server (server ist bei mir der Ordner wo die oben genannten Ordner enthalten sind)
chgrp -R aao server

Da mein Server für eine LAN gedacht ist und nicht als Internet Server, musste ich noch die Datei:
./server/System/ArmyOps.ini
bearbeiten. Und zwar steh in Zeile 912 folgendes:
bRequireAuthorization=true

Damit aus dem Internet Server ein reiner Lan Server wird muss man aus dem "true" ein "false" machen:
bRequireAuthorization=false

Danach versucht der Server in keiner mir bekannten weise mehr auf den AAO Autorisationsserver zu zugreifen.

Um jetzt den Server einfach mal laufen zu lassen geh wir in den Ordner:
./server/System

und geben dort den befehl(als aao):
wine Server.exe lan bridge.aao ini=armyops.ini log=server.log

ein. Mit diesem Befehl benutzen wir wine um die Datei Server.exe zustarten, die Optionen:
lan -weitere Einstellung um als Lan Server zu fungieren, global steht dann für Internet Server
bridge.aao -ist die Karte
ini=armyops.ini -in den ini Dateien werden Einstellungen vorgenommen wie Spieler Zahl, IP Adresse des Servers und
vieles mehr, kann man alles über das Programme AASM machen (Server Manager für AAO 2.4.0)
log=server.log -bei Fehlern und anderem wirt in dieser Datei ein Logbuch geschrieben.

Nun kann man den Server als:
Another ArmyOps Server

unter Lan in American's Army finden.
Der Server wird einfach über:
Strg + C

beendet (andere Möglichkeit habe ich noch nicht gefunden).

Beim Server müsst ihr natürlich daran das die Ports noch Freigegeben werden (je nach Einstellung in der ini unterschiedlich
aber meist:
:1716

)

Ich hoffe das ihr mir folgen konntet und falls es Verbesserungsvorschläge gibt ändere ich es.
Viel spaß mit eurem AAO 2.4.0 Server auf Linux.

Für Fragen steh ich gerne zur verfügung.
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Beitragvon AlexK2307 am 21. Sep 2005 12:50

Danke für das Tutorial. :)
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